Vorwort: Und Gott schuf die Welt (2)

„Du bist immer, was du bist „Jetzt“, ist einer der ersten Sätze in dieser Broschüre. „Alles ist Liebe. Du gehst so lange weiter, bis du dies schaust“, heisst es kurz darauf. Das Programm ist damit gesetzt: Können wir in der Gegenwart leben? Können wir die Liebe sehen, die überall ist, innerhalb und ausserhalb von uns? Können wir durch das Sehen, wie alles und überall Liebe ist, in die Gegenwart kommen? Uns von den Fesseln der Zeit befreien, anfangen zu spielen und zu tanzen? Was braucht es, bis wir uns in die Leichtigkeit gleiten lassen?


Die Erfahrung der Wüste geht dem voran“, wird uns vorausgesagt. „Das 3. Jahrtausend führt zu Beginn in diese Erfahrung – äusserlich und innerlich. Es wird „wüst“ auf der Erde. Viele Länder werden zu Wüsten und der Mensch hat es verursacht. Die Ursache in seinem Inneren manifestiert sich im Aussen.“
So wie hier wird uns in vielen Überlieferungen mitgeteilt, dass wir noch weit stärker als bisher der Phase der äusseren Katastrophen entgegengehen. ...


Unser Lebensweg ist nichts anderes als ein Weg der Bewusstseins-Wandlung. Und die so genannten Katastrophen helfen uns auf diesem Weg. „Metanoiete“, heisst es im Neuen Testament immer wieder. Von Luther wurde dies übersetzt mit „Tut Busse“, und wenn wir die Vorgänge nicht verstehen, erfahren und interpretieren wir das, was jetzt abläuft, wirklich als Busse. Aber „Metanoiete“ heisst im wörtlichen Sinne: „Denket um, ändert eure Wahrnehmung und eure Sichtweise“. Dies ist als befreiender Bewusstseins-Vorgang gemeint! Und die ganze vorliegende Broschüre will nichts anderes als uns bei dieser Bewusstseins-Wandlung zu helfen, wie dies auch die beiden früher veröffentlichten Texte schon wollen. ... Wir lassen los und fühlen uns getragen und aufgehoben in uns selbst, das heisst im Göttlichen, das in uns anwesend und wirksam ist und uns erleuchtet und uns offen, durchlässig und frei werden lässt.“

Auszug aus dem Vorwort
„Und Gott schuf die Welt“ 2. Teil
„Im Anfang allen Nichts“
von PD Dr.med. Jakob Bösch